Bayerischer Soldatenbund 1874 e. V. * Generalsekretariat Fürst-Wrede-Kaserne * Ingolstädter Str. 240 * 80939 München 

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Information über die außerordentliche Jahreshauptversammlung der Sportschützen im Bayerischen Soldatenbund

Während der am 30.06.2019 in INGOLSTADT durchgeführten außerordentlichen JHV der Sportschützen wurden zwei Funktionäre des Sportschützenvorstandes und ein Bezirksschießwart mit nachfolgendem Präsidiumsbeschluss von ihren Funktionen abberufen:

„Landesschießwart Michael Terwart, Bezirksschießwart Roland Bezold und Schriftführerin Sonja Dendorfer werden wegen unkameradschaftlichem und verbandsschädigendem Verhalten gem. § 5 (6) der Satzung des BSB von ihren Posten abberufen. Anlass sind die eigenmächtige Absage des Landesschießens unter Vortäuschung falscher Tatsachen in Verbindung mit der Gründung vom "Allgemeiner Schützen und Kameradschafts Bund 2019" in Konkurrenz zum BSB“.

In der Vergangenheit, insbesondere aber auch während der JHV selbst wurden seitens dieser Personen Entscheidungen und angebliche Äußerungen des Präsidenten angeprangert, verbunden mit haltlosen Anschuldigungen und teilweise groben Beleidigungen auch gegen weitere Präsidiumsmitglieder.Dieser spalterischen und beleidigenden Arbeitsweise wurde entschieden entgegengetreten. Die durch den LSW in verschiedenen Schreiben erhobenen Anschuldigungen sind falsch und entstellend.

Überschattet wurde die Versammlung vom BSB-schädigenden Verhalten des LSW, der, einmalig in der Geschichte des BSB,zwei Angestellte eines Sicherheitsdienstes (unklar, auf wessen Kosten) beordert hatte, die dafür sorgen sollten, dass alle nicht stimmberechtigten Personen einschließlich der Mitglieder des Präsidiums zum nichtöffentlichen Teil der JHV den Saal zu verlassen hätten.


Daraufhin übernahm der Präsident die Versammlungsleitung, erst dann konnte nach über eineinhalb Stunden ein geordneter Versammlungsablauf sichergestellt werden.

Eine geplante Nachwahl von Mitgliedern des Sportschützenvorstandes war unter den von H. Terwart herbeigeführten Bedingungen nicht durchführbar.Die Neuwahl eines LSW wird dann anberaumt werden, sobald dieser eine neue Mannschaft zusammenstellen kann. 1.Stv LSW Wolfgang Burger erklärt sich bereit, kommissarisch bis zu Neuwahlen die Sportschützenangelegenheiten zu bearbeiten und insbesondere das Ausstellen von Bedürfnisbescheinigungen fortzuführen. Der Präsident bittet nachdrücklich um Unterstützung für Herrn Burger und bedankt sich für dessen Einsatz.

Außerdem gab er bekannt, dassder BSB Fördermittel durch den Freistaat Bayern in Höhe von bis zu 200 TSD Euro erhalten werde und stellte die Einführung eines Abzeichens für Böllerschützen in Aussicht, deren Entwürfe vorgestellt wurden.

In seinem Schlusswort hob der Präsident erneut die Bedeutung der Sportschützen für den BSB hervor. Die Schützen haben ein Recht darauf zu schießen und sachlich betreut zu werden. Nach seiner Auffassung ist der BSB es im 145. Jahr seines Bestehens wert, sich auch weiterhin mit aller Kraft für ihn einzusetzen.

  

Frank Mende, Generalsekretär



Zum Zustand der Bundeswehr: Nicht einmal bedingt  abwehrbereit  

Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine. Jahrelang war es politische Vorgabe, dass sich die Bundeswehr nicht um die Verteidigung kümmert. Nun findet ein Umdenken statt. In fünf Jahren ließe sich viel reparieren. Doch wollen das die Entscheider in Berlin? Roland Tichy sprach mit den Autoren von „Nicht einmal bedingt abwehrbereit“ Josef Kraus und unser Präsident, Oberst a.D. Robert Drexl



Ein Traditionsverband mit Zukunft, 

Zukunft braucht Tradition - über uns - wer wir sind

Der Bayerische Soldatenbund 1874 e. V. (BSB)

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 bildeten sich im damaligen Deutschen Reich viele Soldaten- und Veteranenvereinigungen. Deren Aufgabe war neben der Pflege der Kameradschaft und der Erhaltung des Andenkens der Gefallenen auch die Betreuung und Unterstützung von Kriegsgeschädigten zur Überwindung ihrer oft traumatischen Kriegserlebnisse. Aber auch den Kriegerwitwen und den Hinterbliebenen galten die Fürsorge und das soziale Engagement dieser Vereinigungen. Auch der damalige Königlich Bayerische Kriegerbund – die Vorläuferorganisation des heutigen BSB - bildete hierbei keine Ausnahme.

Der BSB unterstützt heute auf solidarische Weise die Soldatinnen und Soldaten, die in Einsätzen der Bundeswehr stehen oder standen. Zudem trägt der BSB durch sein Engagement für die Belange aktiver Soldatinnen und Soldaten zum Ansehen und der Verankerung der Bundeswehr in unserer Gesellschaft bei.

Unsere Mitglieder bestehen aus Frauen und Männern jeden Alters. Wir sind ein Verband für Jung und Alt! Dies zeigt auch unser vielfältiges Angebot im Bereich der Reservistenarbeit, im Schießsport, durch vielfältige Veranstaltungen im Bereich der militärischen Traditionspflege und Information (eigene Verbandszeitschrift „Treue Kameraden“), der Friedensarbeit in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sowie im Sozialen durch die Unterstützung bedürftiger Mitglieder und ihrer Angehörigen (eigenes Sozialwerk des BSB). Überdies beinhaltet die Mitgliedschaft einen besonders umfassenden Versicherungsschutz. 





 


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